
Nach dem Kohlekraftwerk...
Im März 2009 verkündete der schwedische Energieversorger Vattenfall aufgrund massiver Proteste auf den Bau eines riesigen Kohlekraftwerkes im Herzen Berlin zu verzichten.Als Bürgerinitiative "Nein zum Kohlekraftwerk" hatten wir an der Entwicklung einen massgeblichen Anteil. "Man habe tief in die Stadt hineingehört", sagte der Generalbevollmächtige des Konzernes, Werner Süss. Wie wir bereits bei unserer Gründung im März 2007 verkündeten, ist uns ein "Nein" zur Kohle uns zuwenig. Darum engagieren wir uns weiterhin für eine moderne und zukunftsweisende Energieversorgung in Berlin.
Pressemitteilung
Nach erfolgreicher Intervention des Netzwerkes Berliner-Klima, vormals Bürgerinitiative „Nein zum Kohlekraftwerk“, nimmt der landeseigene Bildungsserver LISUM das Unterrichtsmaterial der Kohlelobby „IZ-Klima“
Das Netzwerk „Berliner Klima“, vormals Bürgerinitiative „Nein zum Kohlekraftwerk“, spendet einen großen Teil des Preisgeldes vom Berliner Umweltpreis
Um der Politik auf den „Zahn zu fühlen“, lädt die BI und der BUND-Berlin am Donnerstag, dem 17. September 2009 alle Bürger zu einer Klima- und energiepolitischen Diskussion ein. Die Veranstaltung in der Alten Schmiede in Berlin-Lichtenberg (Spittastr. 40) beginnt um 19.30 Uhr und der Eintritt ist frei.
Presse
8. März 2010
Biomasse in Lichtenberg: Vattenfall stellt Kraftwerke vor – Bürger warnen vor möglicher Mogelpackung
Am 11. März wird Vattenfall seine Pläne für die Ersatzinvestition des alten Heizkraftwerkes Klingenberg an der Rummelsburger Bucht vorstellen, sagte der Lichtenberger Baustadtrat Andreas Geisel (SPD) auf der letzten Sitzung des Umweltausschusses. Anlass ist ein öffentlicher Erörterungstermin des Bezirksamtes Lichtenberg für den Bebauungsplan des Gebietes. Nach massivem Protest gegen die Pläne Vattenfalls, ein Kohlekraftwerk zu errichten, verkündete der schwedische Energiekonzern vor knapp einem Jahr, statt mit Kohle, seine geplanten Kraftwerke mit Biomasse und Erdgas zu betreiben...weiter
5. März 2010
Weltweiter Holzeinkauf für Berliner Biomassewerke: Bürger sehen Senat in der Pflicht
Nach Medienberichten will das Energieunternehmen Vattenfall 1/3 des Holzes für seine geplanten Berliner Biomassewerke weltweit einkaufen. Der Konzern wolle dafür eigene Öko-Regelung erstellen. „Eine freiwillige, nur durch das Unternehmen kontrollierte Selbstverpflichtung ist zu wenig“, sagt Mike Kess, Sprecher des Netzwerkes „Berliner Klima“, vormals Bürgerinitiative „Nein zum Kohlekraftwerk“ und sieht die Politik in der Pflicht. Nicht eingehaltene Selbstverpflichtungen haben leider in der bundesweiten Wirtschaftpolitik lange Tradition. weiter...
Pressekontakt
Ansprechpartner: Mike Kess
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